Vom historischen Handwerk bis zu modernen Zukunftsfragen: Das Museum der Arbeit zeigt, wie sich Arbeitswelten seit der Industrialisierung verändert haben. Anhand unterschiedlicher Ausstellungen wird dargestellt, welchen Einfluss technische Entwicklungen und gesellschaftliche Umbrüche auf das Zusammenleben der Menschen, wirtschaftliche Strukturen sowie den Umgang mit Natur und Ressourcen ausgeübt haben.

Das Museum der Arbeit ist seit 1997 auf dem ehemaligen, unter Denkmalschutz stehenden, Fabrikgelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH) von 1871 untergebracht. Wie kein anderer Standort in Hamburg veranschaulicht das eindrucksvolle Ensemble die Industrialisierung Hamburgs. In der Neuen Fabrik befinden sich heute die Ausstellungen. In der Alten Fabrik stehen Räume für Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung. Im ehemaligen Kesselhaus sind die Museumswerkstätten untergebracht. Seit Frühjahr 2025 ist das Torhaus denkmalgerecht saniert. Hier geht es um die Zukunft der Arbeit. In den Kompetenz-Werkstätten werden neue Programme und Formate angeboten.

Die „Neue Fabrik“ wurde als das erste Ausstellungsgebäude 1996 fertiggestellt. Dort befinden sich seit 1997 die ständige Ausstellung des Museums und die Flächen für die wechselnden Sonderausstellungen.

Seit 2025 ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten und der inhaltlichen Neukonzeption ein zusätzlicher attraktiver Museumsbereich entstanden, in dem sich Besucher:innen kreativ mit Fragestellungen zur „Zukunft der Arbeit“ auseinandersetzen können.

Das renovierte Erdgeschoss und das 1. Stockwerk der „Alten Fabrik“ von 1871 stehen seit 1999 für Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung.

Der Museumshof wurde im Sommer 2013 saniert und wird regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Zudem sind dort Arbeitsgeräte ausgestellt.

