
Mit dem Torhaus wird das Angebot des Museums der Arbeit seit Frühjahr 2025 um einen offenen und kostenfreien Raum erweitert. Mit der Zukunftswerkstatt, den zwei Kompetenz-Werkstätten sowie der Gastronomie wird das Museum als lebendiger Ort des Austauschs und Ausprobierens mit partizipativen Formaten weiterentwickelt.
Das Torhaus ist Teil des historischen Fabrikensembles der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH). Seit 1997 ist das Museum der Arbeit in den Gebäuden der ehemaligen Produktionsstätte untergebracht, die seit 1871 aufgebaut und ständig erweitert wurde. Dank der finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg konnte es in den letzten Jahren umfangreich saniert und inhaltlich neugestaltet werden.

Das Torhaus verbindet historische Fabrikarchitektur mit neuen Ideen und Techniken und schafft so einen lebendigen Ort für Austausch und Praxis.
Im Erdgeschoss wurden die Zukunftswerkstatt sowie eine neue Gastronomie, die Torhauskantine, eingerichtet. Die Zukunftswerkstatt versteht sich als kollaboratives Projekt und lädt mit flexibel nutzbaren Stationen zum Mitmachen, Ausprobieren und Weiterdenken ein – von digitalen Anwendungen bis zu analogen Hands-on-Formaten. Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter und bietet Raum für Kooperationen, Veranstaltungen und Vermietungen. Dabei steht die Frage im Zentrum: Wie wollen wir Arbeit in Zukunft gestalten?
Die museumspädagogischen Kompetenz-Werkstätten für Technik und Kreativität im Obergeschoss ergänzen das Angebot im Torhaus und ermöglichen vielfältige Bildungs- und Vermittlungsformate. So entsteht ein zugänglicher Ort für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich gemeinsam mit Fragen zur Zukunft der Arbeit beschäftigen möchten – kostenfrei und offen für alle.
Das Torhaus ist ein offener Ort, an dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen wohlfühlen sollen.
Gefördert durch
Die Baumaßnahmen werden umgesetzt von