
Die Zukunftswerkstatt ist das offene Zentrum des Torhauses – ein Raum, der zum Entdecken, Mitgestalten und Weiterdenken einlädt. Hier geht es nicht um fertige Antworten, sondern um Ideen, Perspektiven und die Frage, wie Arbeit in Zukunft aussehen kann.
Auf rund 160 Quadratmetern findet ihr eine vielseitig nutzbare Umgebung mit interaktiven Stationen, digitalen und analogen Formaten sowie Flächen für eigene Projekte. Die Inhalte und Angebote sind bewusst flexibel angelegt und können sich ständig verändern – je nachdem, wer den Raum nutzt und welche Themen gerade im Fokus stehen. Ob spontane Besuche, gemeinsame Workshops oder kleinere Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen: Die Zukunftswerkstatt bietet Raum für Austausch, Kooperationen und auch externe Formate.
Angesprochen sind Menschen jeden Alters, besonders aber junge Erwachsene, die vor beruflichen Entscheidungen stehen und sich mit aktuellen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und technologischem Wandel auseinandersetzen möchten. Die Werkstatt versteht sich als Plattform, auf der diese Themen gemeinsam erkundet und weitergedacht werden können.
Im Erdgeschoss gelegen, ist die Zukunftswerkstatt direkt zugänglich und Teil eines offenen Gebäudekonzepts. Im Obergeschoss ergänzen Kompetenz-Werkstätten das Angebot: Hier wird praktisch gearbeitet – mit digitalen Tools ebenso wie mit klassischen Techniken, etwa an Laser-Cuttern, Druckpressen oder mit Elektronik. Alles zusammen macht das Torhaus zu einem Ort, an dem Ausprobieren, Lernen und Austausch selbstverständlich zusammengehören – kostenfrei und offen für alle.
Die Arbeitswelt wird sich in Zukunft stark verändern und wir müssen als Gesellschaft damit umgehen. Es gibt viele Lösungsansätze dafür, wie dieser Wandel gelingen kann. In einem großen Mood-Board werden mögliche Alternativen präsentiert: vom bedingungslosen Grundeinkommen über die Gemeinwohlökonomie und Solidarische Landwirtschaft bis zur Arbeitszeitverkürzung.
Expert*innen prognostizieren regelmäßig, welche Skills (Fähigkeiten) auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft relevant sind. Unser Test lädt euch ein, spielerisch über die eigenen Fähigkeiten nachzudenken und dabei zugleich wichtige Zukunftskompetenzen kennenzulernen.
Hier darf es wild und kreativ werden. Ihr entwerft eure eigenen Zukunftskampagnen, indem ihr aus einer Auswahl ein Motiv wählt, es kommentiert und umgestaltet.
Dieser gemütliche Bereich vermittelt einen Eindruck davon, was Menschen tun könnten, wenn immer mehr Arbeit von Maschinen und künstlicher Intelligenz übernommen wird: faul sein! Außerdem ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Nichtstun eine gesunde Wirkung haben kann. Im Ruhezustand fängt unser Gehirn an, sich mit sich selbst zu beschäftigen und neue Verbindungen und Zusammenhänge herzustellen.

An den Wochenenden gibt es tolle Angebote für Kinder ab sechs Jahren. Hier können sie sich eigene Zukunftsbilder ausdenken, Trickfilme drehen oder Roboter bauen – bunt und mit ganz viel Spaß. Das Programm findet ihr im Kalender auf www.shmh.de
Die Zukunftsstationen sind rasch verschoben und so entsteht Platz für kleine Veranstaltungen in besonderer Atmosphäre. Regelmäßig bieten wir moderierte Gespräche, Workshops oder Meetups rund um die Gegenwart und Zukunft der Arbeit an.
Egal, ob ihr eine Initiative, Schulklasse, Organisation oder freie Gruppe seid, wir laden euch ein, die Zukunftswerkstatt zu nutzen und darüber nachzudenken, wie die Zukunft aussehen könnte und wie ihr arbeiten möchtet. Ihr interessiert euch für ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und politische Themen? Ihr brennt für Digitalität und Technik? Teilhabe und Diversität sind euch wichtig? Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit bewegen euch? Gemeinsam entwickeln wir eine Veranstaltung. Partizipation und Raum für eure Visionen ist uns hierbei besonders wichtig.
Werdet Optimist*innen und seid dabei, wenn wir inhaltliche Fragen und Themen rund um die Zukunftswerkstatt diskutieren. Es geht um regelmäßige Vernetzungen, Austauschtreffen zu besonderen Themen oder Diskussionen über mögliche Kooperationen. So könnt ihr die Zukunftswerkstatt mitgestalten.

Ihr kommt mit eurer Gruppe oder Schulklasse! In unseren Vermittlungsangeboten kann man sich mit den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt sowie den Bedingungen des Wandels auseinandersetzen.
In diesem Workshop lernen die Jugendlichen, welche Skills auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft relevant werden können. Sie setzen sich mit Zukunftsprognosen auseinander und wie diese die Arbeitswelt verändern können. Ein Skills-Test in der „Zukunftswerkstatt“ lädt sie ein, spielerisch über die eigenen Fähigkeiten nachzudenken und dabei zugleich wichtige Zukunftskompetenzen kennenzulernen. Ambiguitätskompetenz, Digitalkompetenz usw. – die Kompetenzen klingen zunächst kompliziert, werden dann aber in der Gruppe in den Alltag übersetzt. Dieses Angebot ist keine Berufsberatung, sondern ein Austauschformat, um Ideen und Empowerment für die Zukunft zu sammeln.
90 Minuten, ab 14 Jahren/Erwachsene, ab 8. Klasse, max. 15
Teilnehmende, Buchung über info@museumsdienst-hamburg.de


Das Konzept für die Gestaltung der Zukunftswerkstatt ist durch das Team der kollaborativen Praxis „studio lose“ entwickelt und realisiert worden. Für die angestrebten unterschiedlichen Formate und Nutzungen wurde eine modulare und flexible Möblierung für die unterschiedlichen Stationen ausgewählt (u.a. ein Kioskwagen, eine Litfaßsäule und eine Sounddusche), deren Elemente im Raum verschoben und je nach Bedarf angepasst werden können. Dieser flexible „Ausstellungsbaukasten“ bietet die Möglichkeit für interaktive, sowohl analoge wie auch digitale Stationen sowie Freiflächen zur weiteren Gestaltung. Die Angebote an den analogen Stationen werden zu haptischen Erfahrungen einladen, die digitalen Stationen sollen Möglichkeiten zur Vertiefung in die zentralen Themenbereiche bieten und den analogen Raum in den virtuellen verlängern.