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Solidarische Self Care Zwischen Widerstand und Selbstoptimierung

13.04.2026 17:00 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung CARE! im Museum der Arbeit
  • Sonderveranstaltung
Eine bunte Gruppe von Menschen, darunter ein Rollstuhlfahrer, steht eng beieinander und umarmt sich gegenseitig, wobei sich warme, bunte Rot-, Blau- und Lilatöne von einem beigen Hintergrund abheben.
Illustration von Elisabeth Just

 

Self Care ist längst mehr als ein achtsames Bad am Sonntagabend. Zwischen Wellnesskultur, Lifestyle-Industrie und Optimierungszwängen wird „Selbstfürsorge“ zunehmend entpolitisiert und kommerzialisiert. Doch ursprünglich war Self Care eine widerständige Praxis, vor allem in queeren, Schwarzen und feministischen Bewegungen. Wie kann Self Care heute wieder als politische, kollektive und solidarische Praxis verstanden werden? Und was passiert, wenn aus Selbstliebe Arbeit wird?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Self Care kritisch zu hinterfragen und in Beziehung zu Community Care zu setzen: Wer kümmert sich um wen und unter welchen Bedingungen? Wie lässt sich Fürsorge neu denken, jenseits von Konsumstrategien und individueller Leistungssteigerung?

In interaktiven Stationen und einem von Sara Sobhe (Universität Hamburg) moderierten Gespräch mit Diminga Lorenzen (Bundesfachnetz Rassismus und Gesundheit) und Nasanin Montazeri (Gründerin von “Baba Future” – Netzwerk für BIPOC Gesundheit), wollen wir gemeinsam in den Austausch kommen: über Erschöpfung und Empowerment, über Verantwortung und Solidarität – und über Care als Praxis des Widerstands.

Programm

Ab 17 Uhr – Ankommen, interaktive Stationen und Ausstellungsbesuch Sonderausstellung „CARE!“

Um 19 Uhr – moderiertes Gespräch mit Diminga Lorenzen (Bundesfachnetz Rassismus und Gesundheit) und Nasanin Montazeri (Gründerin von “Baba Future” – Netzwerk für BIPOC Gesundheit)

Wo: Zukunftswerkstatt, Museum der Arbeit

Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung

Eine Kooperation des Museum der Arbeit, dem Jungenarbeit Hamburg e.V. und der  Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Illustration von Elisabeth Just

Die Veranstaltung findet in folgenden Sprachen statt

  • de

Treffpunkt

Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg

Telefon +49 40 428 133 0
E-Mail info@mda.shmh.de

S-Bahn 1 Barmbek
U-Bahn 3 Barmbek