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Lange Nacht der Museen 2026 im Deutschen Hafenmuseum

18.04.2026 18:00 - 19.04.2026 01:00 Uhr

  • Sonderveranstaltung
  • für Erwachsene, für Jugendliche, für Kinder & Familien
  • Dauer: 7 Stunden
  • Kosten: Ticker regulär: Kosten: 18€ / erm. 12€ / bis 18 Jahre kostenlos
© SHMH

Unter dem Motto „Auf Spurensuche“ gibt es Einblicke in die Geschichten um verschwundene Schiffe (PAMIR, MÜNCHEN), um verschwundene Häfen im antiken Mittelmeerraum oder szenische Rundgänge zu den Häfen der Elbe. Shelvis bringt den Rock´n Roll nach Hamburg und bei einem Escape-Spiel können alle Gäste selbst auf Spurensuche im Deutschen Hafenmuseum gehen. Mit Essen und Getränken versorgen können sich die Gäste mit der Wildwuchs Brauerei, Fischbrötchen, “Freakydellen”, Kaffee- und Kuchenspezialitäten und Crepes.

 

Programm

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Auf Drogensuche. Escape Room Spiel im Deutschen Hafenmuseum

Für Mario Ahna von der LSD (LagerSicherheitDeutschland) wird ein Drogenversteck gesucht. Ein Hinweis aus Ecuador verrät: In einer Stunde trifft ein Container voller Kokain ein, doch welcher ist unklar. Die Schmuggler hinterließen verschlüsselte Hinweise. Finden Sie den richtigen Container, sichern Sie die Drogen und platzieren Sie einen Tracker.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Geheimnisvolle Nachrichten. Morsen mit Hans Jörg Winkel

Morsen ist eine Form der Nachrichtenübermittlung, bei der Informationen durch kurze und lange Signale dargestellt werden – die berühmten Punkte und Striche des Morsealphabets. Es ist eine der ältesten digitalen Kommunikationsformen der Welt, war u.a. in der Schifffahrt jahrzehntelang Standard für Notrufe und Kommunikation über große Distanzen.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

18:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Verschwundene Schiffe: Die MÜNCHEN und die Monsterwelle

Der Untergang des Frachtschiffs München (1978) gilt als eines der rätselhaftesten und folgenreichsten Schiffsunglücke der modernen Handelsschifffahrt. Der Untergang zeigte, wie gefährlich extreme Stürme und sogenannte Monsterwellen sind – und dass selbst hochmoderne Schiffe nicht sicher sind.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

19:00 Uhr bis 19:45 Uhr

Love me Tender, Don´t be cruel und Jailhouse Rock: Mit Shelvis auf Spurensuche zu Elvis

Elvis machte den Rock’n’Roll weltberühmt. Er brachte Rhythm & Blues und Country zusammen und veränderte die Musiklandschaft nachhaltig. In den 1950er-Jahren wurde er zum Symbol für Jugend, Freiheit und Aufbegehren gegen konservative Normen – Tanz, Kleidung, Haare, Bewegungen – alles war „anders“ als bei den Eltern.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

19:30 Uhr bis 20:00 Uhr

Verschwundene Häfen in der Antike: Vortrag von Prof. Dr. Martina Seifert, Universität Hamburg

Verschwundene Häfen zeigen, wie dynamisch diese sich verändern durch Klimawandel, Versandung oder die Verlagerung von Siedlungen und Handelsrouten. Ephesos und Alexandria gehören zu den eindrucksvollsten Fällen – beide einst bedeutende Hafenstädte, deren Häfen heute nicht mehr existieren oder weit im Landesinneren liegen.

Treffpunkt: Lotsenstube

 

20:00 Uhr bis 20:45 Uhr

Koloniale Spuren auf der PEKING. Ein Rundgang mit Grenzgänge. Hamburg

Der Viermaster PEKING war von 1911 bis 1932 aktiv in der Salpeterfahrt. Salpeter ist ein Rohstoff, der aus der Atacama-Wüste in Chile nach Hamburg gebracht und hier zu Düngemitteln, Farben sowie Sprengstoffen verarbeitet wurde. Während der Rohstoff für wenige Menschen ein profitables Geschäft war, ist er auch mit Prozessen der Ausbeutung verknüpft.

Treffpunkt: Gangway der PEKING

 

20:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Verschwundene Orte im Hamburger Hafen. Die Kaffeeklappen

Kaffeeklappen im Hamburger Hafen waren einfache, alkoholfreie Speise‑ und Kaffeehallen für Hafenarbeiter*innen, die ab Mitte des 19. Jh. entstanden, um günstige Mahlzeiten anzubieten und Alkoholmissbrauch im Hafen einzudämmen. Vor dem Deutschen Hafenmuseum gab es ein Gebäude dafür. Der Vortrag beleuchtet die soziale Funktion dieser Gastronomien.

Treffpunkt: Lotsenstube

 

20:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Spurensuche mit der Elbe: Szenischer Rundgang auf dem Gelände

Die Elbe erzählt: Was ist in der Vergangenheit passiert? Wie geht es ihr heute? Wie sieht die Zukunft aus? Von verlorenen Häfen, Schiffen, Fischen, Flöhen, Badestellen und dem Umgang mit einem der längsten Flüsse Europas.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

21:00 Uhr bis 21:45 Uhr

Love me Tender, Don´t be cruel und Jailhouse Rock: Mit Shelvis auf Spurensuche zu Elvis

Elvis machte den Rock’n’Roll weltberühmt. Er brachte Rhythm & Blues und Country zusammen und veränderte die Musiklandschaft nachhaltig. In den 1950er-Jahren wurde er zum Symbol für Jugend, Freiheit und Aufbegehren gegen konservative Normen – Tanz, Kleidung, Haare, Bewegungen – alles war „anders“ als bei den Eltern.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

21:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Verschwundene Schiffe: Der Untergang der PAMIR

Der Untergang der PAMIR 1957 markierte das Ende der Frachtsegelschifffahrt und führte zu grundlegenden Änderungen in Ausbildung und Sicherheit auf See. Es starben im Hurrikan Carrie 80 von 86 Besatzungsmitgliedern – ein Schock für die Öffentlichkeit und ein nationales Trauma.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

21:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Unfälle an Bord der PEKING. Auf Spurensuche in Gerichtsakten mit Andreas Gondesen

Auf dem Segelfrachtschiff PEKING sind mehrere Unfälle dokumentiert, die durch das Arbeiten in großer Höhe auf den Rahen, schwere Taue, wechselnde Wetterbedingungen und körperlich extrem anspruchsvolle Arbeit verursacht wurden. Sie galt dennoch als außergewöhnlich zuverlässig – ein Grund, warum alle Flying‑P‑Liner berühmt sind.

Treffpunkt: Lotsenstube

 

22:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Auf den Spuren des Swings. Musik und Tanz mit der New Swing Generation

Mitmachen erwünscht! Die New Swing Generation kombiniert Lindy Hop und Shag mit modernen Moves und Improvisation. Die ersten Schritte sind schnell gelernt, auf dem Tanzboden wird die Musik zum Antreiber. Sie wurzelt im afroamerikanischen Jazz und steht für Kreativität, Improvisation und ein offenes Miteinander.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

00:00 Uhr bis 00:30 Uhr

Geisterstunde mit der Elbe. Szenischer Rundgang auf dem Gelände

Mythen und Legenden von der Elbe: Wassernixen, Geisterlichter und der Sound von versunkenen Schiffen. Die unheimliche und unberechenbare Macht der Elbe wird sichtbar. Ist das wirklich Seemannsgarn?

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

18:00 Uhr bis 00:30 Uhr

Historische Spurensuche auf dem Segelschiff PEKING

Die Guides stellen die PEKING als Zeitzeugin dreier Epochen vor: als leistungsstarkes Frachtsegelschiff, als Internatsschiff und als aufwendig restauriertes Kulturgut. Die Führung verbindet historische Fakten mit Einblicken in die rekonstruierten Räume und die aktuellen Lieferverkehre auf den Ozeanen.

Treffpunkt: Gangway der PEKING

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Auf der Suche nach Dampf. Führungen und Vorführungen auf dem Schwimmkran SAATSEE

Der Dampfschwimmkran Saatsee wurde 1917 gebaut, um bei Arbeiten an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals zum Einsatz zu kommen. Der Kran erhielt zuerst den Namen „Simson“, in Anlehnung an den übernatürlich starken Simson aus dem Alten Testament. Bis heute ist der Kran noch funktionsfähig.

Treffpunkt: Pontonanlage des Deutschen Hafenmuseums

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Auf der Suche nach Dampf 2: Führungen und Vorführungen auf dem Schutendampfsauger IV

Saubere Sache: Sogenannte Schutensauger sind Bagger­geräte zum Abtransport von Baggergut. Sie saugen die Bodenmasse mit Hilfe einer Kreiselpumpe aus den Schuten und befördern es durch eine bis zu 2 km lange Rohrleitung auf extra angelegte Spülfelder. Der Sauger IV ist noch funktionsfähig.

Treffpunkt: Pontonanlage des Deutschen Hafenmuseums

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Polizeiarbeit an Bord. Filmausschnitte der Serie „Großstadtrevier” an Bord der Repsold

Das Feuerlöschboot REPSOLD spielte in der ARD-Serie „Großstadtrevier” eine kleine, aber sehr charmante Nebenrolle – sie ist das Hausboot von Dirk Matthies/Jan Fedder. An Bord gibt es Informationen zum Schiff und Ausschnitte aus der Krimiserie.

Treffpunkt: Pontonanlage

 

18:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Auf Spurensuche im Deutschen Hafenmuseum – Arbeit gestern und heute

Gemeinsam mit unseren Schuppenlotsen und Hafensenioren geht es auf spannende Entdeckungsreise durch die Ausstellung. Die Entwicklung von Hafenarbeit und des Schiffbau im Wandel der Zeit werden lebendig erzählt.

Treffpunkt: Schuppen 50a

 

Die Veranstaltung findet in folgenden Sprachen statt

  • Deutsch

Treffpunkt

Stiftung Historische Museen Hamburg
Deutsches Hafenmuseum (im Aufbau)
Kopfbau des Schuppens 50A
Australiastraße
20457 Hamburg

Telefon +49 40 428 137 130
E-Mail info@deham.shmh.de

S-Bahn 3 / 5 bis Veddel (BallinStadt) oder Elbbrücken (an Wochenenden)
Bus 256 bis Hafenmuseum