Häfen waren immer Orte besonderen botanischen Interesses. Mit den umgeschlagenen Waren aus verschiedenen Weltteilen kamen auch blinde Passagiere pflanzlicher Natur, die sich manchmal sogar erfolgreich ansiedeln konnten. In Zeiten von ‚Fremdenängstlichkeit‘ werden solche Zuwanderungsprozesse gerne kritisch gesehen – aber keine Angst: Containerisierung und flächige Versiegelungen geben Neuankömmlingen in modernen Häfen kaum noch Möglichkeiten zur Ansiedelung. Also botanisch alles uninteressant geworden? Nein, besonders dort, wo noch alte und kleinteilige Strukturen vorhanden sind, gibt es noch vielfältige Wuchsorte seltener Pflanzen. So etwa rund um das Deutsche Hafenmuseum! Besonders Arten, die sich mit der menschlichen Wirtschaftsweise an magere Äcker oder armes Grünland angepasst hatten und jetzt dort durch massive Düngung verdrängt werden, finden zwischen den historischen Hafenstrukturen Fluchtorte zum Überleben.
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Die Veranstaltung findet in folgenden Sprachen statt
- Deutsch
Treffpunkt
Stiftung Historische Museen Hamburg
Deutsches Hafenmuseum (im Aufbau)
Kopfbau des Schuppens 50A
Australiastraße
20457 Hamburg
Telefon +49 40 428 137 130
E-Mail info@deham.shmh.de
S-Bahn 3 / 5 bis Veddel (BallinStadt) oder Elbbrücken (an Wochenenden)
Bus 256 bis Hafenmuseum