Eine häufige Reaktion auf die Fotografien und sozial-engagierte Arbeit von Franki Raffles (1955-1994) ist Erstaunen und Anerkennung für ihr frühes Engagement zu vermeintlich tagesaktuellen Themen, wie sexualisierter Gewalt, Gender Pay Gap, Privatisierung und Altersarmut. Gleichzeitig geht damit Ernüchterung oder Wut darüber einher, wie wenig sich in diesen Themenfeldern seit den 1980er- und frühen 1990er-Jahren geändert zu haben scheint.
Die Veranstaltung greift diesen Eindruck auf und lädt in Form eines Gesprächscafés zum Austausch zwischen den Generationen ein. Wie hat sich der Einsatz für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung verändert? Welche Forderungen prägen welche Generation? Was wurde erreicht und wo ist der Weg noch weit oder wird wieder weiter?
Nach einer Einführung in die Ausstellung Franki Raffles: Photography, Activism, Campaign Works kommen Frauen aus drei Generationen ins Gespräch über ihr Engagement und ihre Erfahrungen. Sie diskutieren, was sich über die Jahrzehnte verändert hat, was sie voneinander unterscheidet und was sie voneinander lernen können.
Besucher*innen sind dabei herzlich eingeladen nicht nur Fragen zu stellen, sondern sich aktiv am Gespräch zu beteiligen.
Moderiert wird das Gespräch von Luisa Hahn (Projektleiterin der Ausstellung).
Eine Veranstaltung in Kollaboration mit dem Verein der Freunde des Museums der Arbeit e.V.
Teilnahme kostenlos, ohne Anmeldung, die Veranstaltung findet auf deutsch statt.
Die Veranstaltung findet in folgenden Sprachen statt
- Deutsch
Treffpunkt
Museum der Arbeit
Wiesendamm 3
22305 Hamburg
Telefon +49 40 428 133 0
E-Mail info@mda.shmh.de
S-Bahn 1 Barmbek
U-Bahn 3 Barmbek