Das Altonaer Museum mit dem Projekt „Die Vierländer Kate – wir ziehen ein!“. Das Projekt besteht aus Workshops, Performances und partizipativen Diskussionen zum Thema Wohnen und Bauen in Kooperation mit der Berufsschule Energietechnik Altona und der Fachschule für Sozialpädagogik Hamburg-Altona.
In einer zweiteiligen Workshopreihe in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Meike Klapprodt und Jana Fux beschäftigen sich die Teilnehmenden mit dem Wohnen als Tätigkeit. Dabei gehen die Teilnehmenden folgenden Fragen nach: Was tut man, wenn man wohnt? Wer wohnt mit wem zusammen? Wie wird Wohnen erlebt? Wann fühlt man sich zu Hause?


Was ist wohnen?
Wohnen kann ein Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Identität oder Vertrautheit ausdrücken. Für viele Menschen ist eine Emotion damit verbunden. Wohnen ist am individuellen Geschmack und individuellen Bedürfnissen ausgerichtet. Einige Menschen sind handwerklich begabt, andere sind auf Kreativität angewiesen, weil sie nicht viel Besitz haben. Je nach dem persönlichen Status kann Wohnen ganz unterschiedliche Ausdrücke finden.
Das Recht auf Wohnen ist ein grundlegender Bestandteil eines menschenwürdigen Lebens und wird als essentiell für die soziale Gerechtigkeit und das Wohlbefinden der Gesellschaft anerkannt. In Deutschland gibt es z.B. das Recht auf Menschenwürde (Artikel 1 GG) und auf Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 GG).
Was bedeutet das für mich persönlich? Welche Facetten hat Wohnen z.B. altersgerechtes Wohnen? Zusammen mit unseren Besucher*innen wollen wir uns in der Vierländer Kate des Altonaer Museums damit langfristig befassen.
Wir ziehen ein!
Unser Ziel ist es, das Potenzial der Vierländer Kate für die Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Fragen rund um das Thema Wohnen langfristig zu nutzen.
Mit einer zweiteiligen Workshopreihe beginnen wir dieses Vorhaben: Wir “ziehen ein!” Gemeinsam mit unseren Besuchenden wollen wir das charismatische Bauernhaus wohnlich machen, Raum für Zusammentreffen schaffen und damit neu beleben. Im Fokus steht dabei das Schaffen einer partizipativen Plattform zur Diskussion über neue und vergangene Wege des gemeinsamen Wohnens und (Zusammen-) Lebens.

Wohnen 60+
In der Vierländer Kate wird eine Werkschau „WOHNLUST 60 + – Wie wir im Alter wohnen wollen“ präsentiert. Ausgestellt werden die Ergebnisse von 20 kreativen Frauen ab 60, die sich in einem mehrtägigen Workshop mit persönlichen Erfahrungen, Lebensfragen und Zukunftswünschen rund um das Thema Wohnen kreativ auseinander gesetzt haben. Dabei gingen sie Fragen nach wie: Was bedeutet Zuhause? Welche Wohnformen wünsche ich mir im Alter? Wie können Wohnmodelle konkret aussehen?
Entstanden sind berührende, inspirierende und humorvolle Beiträge in Form von Fotografie, Collage und Raumgestaltung – gesammelt in einem Wohn-Magazin, das vor Ort eingesehen werden kann.
In der Bauernkate haben Sie nun die Gelegenheit, sich umfassend über das Projekt „Wohnen 60+“ zu informieren.
Darüber hinaus können Sie an Mitmachaktionen wie dem Basteln von Postkarten oder einem „Wohncheck“ teilnehmen. An ausgewählten Tagen ist eine der beteiligten Künstlerinnen persönlich anwesend und gibt Einblicke in ihre Arbeit.
Tage an den die Künstler*innen vor ort sind
8.12. 15-17 Uhr
11.12. 10-12 Uhr
13.12. 10-12 Uhr
15.12. 10-12 Uhr
18.12. 10-12 Uhr
20.12. 10-12 Uhr
22.12. 10-12 Uhr
Gefördert
#seeyouagain ist eine gemeinsame Initiative der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Claussen-Simon-Stiftung, der Gabriele Fink Stiftung, der Körber-Stiftung, der NORDDMETALL-Stiftung und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.
