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Mein Hamburg in verschiedenen Sprachen. Erzählst du uns deine Geschichte?
Hamburg ist vielfältig und voller Geschichten. Deine ist eine davon! Erzählst Du uns Deine Geschichte?

Viele Perspektiven von Menschen der Hamburger Stadtgesellschaft finden sich im Museum für Hamburgische Geschichte (MHG) bislang nicht wieder. Wir wollen dies mit dem Stadtteilprojekt ändern.

Mithilfe von Beteiligungsformaten – das können digitale Formate, aber auch mobile Anker oder Treffpunkte an öffentlichen Orten in den verschiedenen Stadtteilen sein – möchten wir Hamburger*innen ermutigen, ihre Lebenswirklichkeiten zu teilen.

Während seiner baulichen und inhaltlichen Modernisierung lädt das MHG Menschen dazu ein, ihre Geschichten zu erzählen, damit einige davon langfristig Eingang in die Sammlungen und Ausstellungen finden können.

Wir laden Dich ein, Deine Geschichte mit uns zu teilen. Ob kurz, lang, ernst oder humorvoll – alles ist willkommen. Was verbindet dich mit Hamburg? Wo fühlst du dich zu Hause? Wann hast du Zugehörigkeit oder Ausgrenzung erlebt? Was soll so bleiben, wie es ist – was möchtest du verändern? Teile gerne etwas über Dein Leben und Deinen Alltag in der Stadt oder in Deinem Stadtteil, Deine Wünsche und Hoffnungen für Hamburg.

 

Rückblick: Mein Hamburg! In steilshoop

Wir lernen Steilshoop kennen – durch die Perspektiven der Menschen, die hier leben!

Zwischen dem 7. und 25. Oktober 2025 besuchte das Projekt „Mein Hamburg den Stadtteil Steilshoop – mit einem Pop-up-Raum im Einkaufszentrum Steilshoop. Hier zeigte sich erneut, wie lebendig und vielfältig Hamburgs Nachbarschaften sind: Zahlreiche Besucher*innen, unter ihnen viele Familien und Kinder, kamen vorbei, um an unserem Programm teilzunehmen, ihre Erinnerungen an und Wünsche für den Stadtteil auszudrücken, oder etwas von ihrem Alltag zu erzählen.

Unser Pop Up Raum wurde schnell in das lokale Netzwerk aufgenommen – Personen jedes Alters kamen zu uns, um zu häkeln, zu essen, zu malen oder um bei einer Tasse Tee ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung der Madarán – einer Initiative afghanischer Mütter, die einen geschützten Ort für Mütter und Kinder bieten wollen – war besonders bewegend und lockte viele Besucher*innen an. Dabei konnten wir afghanische Kleidung, Musik und Essen kennenlernen, und die Frauen teilten ihre Geschichten vom Alltag in Afghanistan bis zur Flucht nach Deutschland

In dem Raum konnten uns Besucher*innen nicht nur schriftlich oder mündlich ihre Geschichten mitteilen, sondern auch direkt mit dem FUNKFAHRRAD bei uns ihre Geschichte aufnehmen. Es besteht aus einem XYZ Cargobike und einer mobilen „Sendezentrale“, die von Javi Acevedo (@javi_erself) entwickelt und gebaut wurde.  Das Funkfahrrad ist ein Kooperationsprojekt von Jonas Wietelmann und Javi Acevedo.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns besucht, mitgemacht und ihre Geschichten geteilt haben – jede Begegnung hat gezeigt, wie viel Herz und Vielfalt in Steilshoop steckt.

Unser Pop-Up-Raum wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der steg Hamburg und dem Bezirksamt Wandsbek.

 

 

Mach mit – wir freuen uns auf dich!

Schon bald geht es weiter: Die nächste Mein Hamburg-Station führt uns in den Bezirk Hamburg-Nord – wieder mitten in den Alltag, wieder mit offenen Ohren für die Stimmen Hamburgs.

Kontakt: meinhamburg@mhg.shmh.de | WhatsApp: 0176 428 723 82

 

Zugänglichkeit

An dieser Stelle werden wir über die Barrierefreiheit des nächsten Standortes informieren.

 

Mit freundlicher Unterstützung von

Logo mit dem Schriftzug steilshoop ZENTRUM in schwarzer und hellrosa Schrift. Auf der rechten Seite sind abstrakte Formen in Gelb, Lila und Rosa angeordnet.
Logo mit einem türkisfarbenen Umriss eines Hauses über dem Text LeNa in Fettdruck und darunter die Worte Ein Kooperationsprojekt der SAGA Unternehmensgruppe.
Logo mit einer stilisierten orangefarbenen Figur, die beide Arme hebt, neben dem Wort Alaune in grauer Schrift, darunter gGmbH in kleineren grauen Buchstaben.
Ein rosafarbener Korb, gefüllt mit Lebensmitteln wie Brot, Obst, Wein und Gemüse, ist umgeben von dem Text STEILSHOOPER BÜDL e.V. in einer verspielten Schriftart.
Blau-weißes Logo mit einem kreisförmigen Symbol auf der linken Seite und einem Text auf der rechten Seite, der lautet: StoP Stadtteile ohne Partnergewalt.
Das Logo zeigt den Text Bücherhallen Hamburg mit Bücherhallen in Blau und Hamburg in Schwarz. Über dem Text befindet sich ein abstraktes offenes Buch, das aus abwechselnd schwarzen und blauen geschwungenen Linien besteht.
Illustration von vier Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, die sich um einen Globus herum an den Händen halten. Text oben: Stadtteiltreff, unten: A.G.D.A.Z. und kleinerer Text: ArbeitsGemeinschaft Deutsch-Ausländische Zusammenarbeit in Steilshoop e.V.

Geschichten

Netzwerk

„Mein Hamburg!“ ist eine Kooperation des Museums für Hamburgische Geschichte und der Körber-Stiftung und wird von einem Netzwerkkreis aus Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft unterstützt. Mit dabei sind unter anderem Hussam Al Zaher (Magazin „kohero“), Corinne Eichner (STADTKULTUR HAMBURG e.V.), Jürgen Fiedler  (Stadtteilbüro Dulsberg/Mook wat e.V.; Netzwerk Hamburger Stadtteilbeiräte), Sven Meyer (Patriotische Gesellschaft von 1765), Dan Thy Nguyen (Festival „fluctoplasma – 96h Kunst Diskurs Diversität“), Sophie Pahlke Luz (freischaffende Regisseurin), Mable Preach (Kollektiv Formation Now**), Christian Römmer (Geschichtswerkstätten Hamburg e.V.), Jonas Wietelmann (Körber-Stiftung), Susanne Wilkin (Bücherhallen Hamburg), Saman A. Sarabi und Joona Wirth (QueerSchool e.V.).

Mein Hamburg Unterwegs

Mein Hamburg im LunaCenter Wilhelmsburg – ein herzliches Dankeschön!

Vom 29. April bis zum 12. Mai 2025 war unser Projekt “Mein Hamburg” im LunaCenter in Wilhelmsburg zu Gast – direkt an der S-Bahn gelegen und mitten im lebendigen Alltag des Stadtteils. Die Resonanz war überwältigend: Viele Besucher*innen begegneten uns mit echter Neugier, Offenheit und Interesse – dafür sagen wir von Herzen Danke!

Unsere Station im LunaCenter mit einem mobilen Aufnahmestudio, wurde zum Treffpunkt ganz unterschiedlicher Menschen: Familien legten nach dem Einkauf eine kleine Pause bei uns ein, Schüler*innen nutzten die Gelegenheit, eigene Raps über Wilhelmsburg aufzunehmen oder einfach auf den Sitzsäcken zu entspannen. Langjährige Wilhelmsbürger*innen erzählten uns von ihrer Verbundenheit mit dem Stadtteil – manchmal begeistert, manchmal nachdenklich – und teilten ihre Geschichten mit uns, am Mikrofon oder handschriftlich.

Auch Stadtteilinitiativen und Nachbarschaftsläden brachten sich ein und bereicherten “Mein Hamburg” mit einem bunten kulturellen Begleitprogramm. Besonders schön war es, zu erleben, wie viele Menschen sich an unserem großen Tisch versammelten – zum Reden, Malen, Basteln oder einfach auf einen Kaffee.

Wir sind dankbar für das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde, und die vielen persönlichen Begegnungen, die unser Projekt lebendig machen.

Im Oktober geht es weiter: Dann sind wir mit unserem nächsten Pop-Up in Steilshoop unterwegs – wieder mitten im Alltag, wieder mit offenen Ohren. Wir freuen uns darauf!

 

Mein Hamburg unterwegs!

in der Millerntorwache

 

Anfang Dezember waren wir in der Millerntorwache und haben dort eine großartige Zeit verbracht. Es hat uns sehr gefreut, schon zu Beginn des Projektes mit vielen interessierten Menschen in Kontakt zu kommen und uns auszutauschen. Die Gespräche waren inspirierend und haben uns gezeigt, wie viel die Menschen dieser Stadt zu erzählen haben. Ein großer Dank geht an alle, die uns besucht und ihre Gedanken und Erfahrungen mit uns geteilt haben!

Das Schönste ist, dass uns in diesen ersten Tagen auf ganz verschiedenen Wegen (von Hand zu Hand, per Post, über das digitale Format..) tolle Geschichten erreicht haben, die wir nun nach und nach hochladen werden. Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin und Standort, den wir bald bekannt geben werden und die Zeit dazwischen, wenn uns eure Texte, Fotos, Video und Audio-Voices erreichen. Seid dabei und macht mit!

Zwei Personen beantworten Fragen am Monitor
Menschen in der Millerntorwache vor dem Wandbild
Gäste sitzen und sprechen vor der Millerntorwache

Ein Projekt des

Mit freundlicher Unterstützung von