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Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert 5. – 29. Mai 2026

Vom 5. bis zum 29. Mai sind die Bücherhallen Hamburg mit der Ausstellung „Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert“ zu Gast in der Millerntorwache. Sie widmet sich dem Thema der Meinungsfreiheit und behandelt die Gefahr von Einflussnahme auf Bibliotheken – während der NS-Zeit und heute.

Durch „Book Bans“ werden in den USA seit 2021 immer mehr Bücher aus Schulen und Bibliotheken entfernt. Doch dies geschieht nicht ohne Widerstand: Ein Beispiel dafür ist die Kampagne „The Book Sanctuary“ der Chicago Public Library, die einen sicheren Raum für verbannte Bücher schaffen möchte. Parallel zu diesen Themen beleuchtet die Ausstellung die Zensur in den Bücherhallen während der Zeit des Nationalsozialismus und sie beschreibt aktuelle Herausforderungen öffentlicher Bibliotheken anhand von Beispielen aus unter anderem München, Münster und Helsinki.

Warum werden Bücher verbannt oder nicht angeboten? Welche Themen stehen dabei im Zentrum? Wie können Bibliotheken als Orte der Offenheit, Bildung und Toleranz wirken? Und was bedeutet Meinungsfreiheit in demokratischen Gesellschaften?

Besucher*innen können die Ausstellung aktiv mitgestalten und eigene Gedanken zu Themen wie Zensur, Demokratie und Meinungsfreiheit hinterlassen. 

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag
14 bis 18 Uhr

Aufgeschlagene aufeinander gelegte Bücher, die einen Stapel bilden.
Symbolbild

KONTAKT

Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Mona Janning / Fritz Rummel
Tel. 040 33 402 87 / 040 33402 45
janning@toepfer-stiftung.de / rummel@toepfer-stiftung.de

 

Die Millerntorwache ist eine Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte in Regie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S..

Illulstration zweier Menschen, die wild gestikulieren und diskutieren.