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Franki Raffles. Photography, Activism, Campaign Works

06.06. – 06.09.2026

Zwei ältere Frauen stehen draußen und halten ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift „THE RICH GET RICHER“ hoch. Das Foto ist schwarz-weiß und hat einen grünen Rand.

Eine Ausstellung des Baltic Centre of Contemporary Arts in Gateshead (UK) im Rahmen der Triennale der Photographie 2026

Franki Raffles (1955 bis 1994) war eine britische Fotografin, die in ihren sozialdokumentarischen Arbeiten die Lebensrealitäten von Frauen von den 1970er- bis frühen 1990er-Jahren in den Vordergrund stellte. Ihre Fotografien, die häufig von Interviews mit den Porträtierten begleitet wurden, setzen sich mit dem unterschiedlichen Arbeitsalltag von Frauen in Schottland, in Teilen der früheren Sowjetunion (Russland, Georgien und Ukraine), in China, Simbabwe, in der Karibik sowie in Israel und Palästina auseinander. Mit ihren über 40.000 Aufnahmen, die bis zu ihrem frühen Tod 1994 entstanden sind, wollte Raffles als Aktivistin mit Kamera ihre Beobachtungen von sozialen und geschlechtsspezifischen Ungleichheiten mit einem Aufruf nach globaler Solidarität verbinden.

Die Ausstellung im Museum der Arbeit möchte mit einem Einblick in das Werk von Franki Raffles auf die bis heute trotz aller Veränderungen und Entwicklungen der letzten Jahrzehnte aktuell gebliebenen Fragestellungen dieser feministischen Fotografin aufmerksam machen.

Raffles wurde 1955 in Salford, einem Vorort von Manchester, geboren und verbrachte ihre Kindheit in London. Von 1973 bis 1977 studierte sie Philosophie an der University of St Andrews, wo sie sich erstmals in der Frauenbewegung engagierte. In den frühen 1980er Jahren zog sie nach Edinburgh und baute sich eine Existenz als freiberufliche Fotografin auf. Dort entwickelte sie eine Arbeitsweise, die Traditionen der sozialdokumentarischen Fotografie mit feministischen Perspektiven verband. Nach ihrem frühen Tod 1994 blieben ihre Bilder sorgfältig in einem Schrank ihrer Familie verwahrt. Seit 2015 ist ihr Nachlass an der University of St Andrews untergebracht und nun erstmals in einer großen Einzelausstellung in Deutschland zu sehen.

Zur Ausstellung ist ein Begleitheft mit Texten und Abbildungen zum fotografischen Werk von Franki Raffles erschienen, dass zum Preis von 5 Euro im Museumsladen erhältlich ist.

 

Rahmenprogramm

ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN

Sonntags, 12 – 13 Uhr, 2 € + Museumseintritt
Tickets unter shmh.de oder an der Museumskasse

BUCHUNGEN VON FÜHRUNGEN

Weitere Informationen sowie Buchungen von Führungen und
Gespräche für Gruppen, Studierende, Reisegruppen oder in
deutscher Gebärdensprache:

Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131 0
info@museumsdienst-hamburg.de
museumdienst-hamburg.de

ANGEBOTE FÜR GRUPPEN

EINFÜHRUNG IN DIE AUSSTELLUNG

Im Rahmen eines Rundgangs durch die Ausstellung erhalten die
Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeiten von Franki Raffles.
Ausgewählte Fotografien werden gemeinsam betrachtet und im
Dialog erschlossen. Im Mittelpunkt stehen die Lebensrealitäten
und Arbeitswelten von Frauen, die in den Bildern sichtbar werden
und zum Nachdenken anregen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, Fragen zu stellen und eigene Eindrücke zu teilen.

Max. 25 Teilnehmende, 60 Minuten, 90 € (ggf. 12 € Sonntagszuschlag), zzgl. Museumseintritt, freier Eintritt unter 18 Jahren

Museumsdienst Hamburg, Tel. 040 428 131 0
info@museumsdienst-hamburg.de
museumdienst-hamburg.de

 

Eine Frau in Pullover und Stiefeln steht in der Tür eines alten, verwitterten Steinhauses mit vergitterten Fenstern und schaut nachdenklich nach unten.

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitheft:

Franki Raffles. Photography, Activism, Campaign Works
ISBN: 978-3-912294-11-8

Format: 23 x 32, 16 Seiten und 13 Blätter mit Abbildungen,
5,00 €

Erhältlich im Museumsladen

Ausstellungs-Infos zum Anhören

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