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Angebote für Schulklassen im Deutschen Hafenmuseum

Wir bieten verschiedene Formate für Schulklassen an. Auf dieser Seite finden Sie alle Angebote für Schulklassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Unsere Angebote für Schulklassen werden über den Museumsdienst Hamburg gebucht. Die Buchungslinks finden Sie im jeweiligen Angebot.

Museumsdienst Hamburg

museumsdienst-hamburg.de
040 428131 0
info@museumsdienst-hamburg.de

Buchbare Gruppen-Angebote

Die Höhepunkte des Deutschen Hafenmuseums

In einem Rundgang durch das Schaudepot, über das Freigelände und auf die Pontonanlage erhalten Schüler*innen einen Überblick über die verschiedenen Sammlungsbereiche und die inhaltlichen Zusammenhänge des Hafenmuseums Hamburg.

Zusätzlich bietet das Museumsgespräch die Möglichkeit sich noch intensiver mit dem Gesehenen und Gehörten zu beschäftigen.

PEKING Gruppenführung

Die PEKING gehörte zu den berühmten Flying P-Linern der Reederei F. Laeisz. Erbaut wurde sie 1911 auf der Hamburger Werft Blohm & Voss, um bis 1932 den wertvollen Rohstoff Salpeter von Chile um Kap Hoorn nach Deutschland zu transportieren. Die Arbeitsbedingungen an Bord waren für die 32köpfige Crew sehr fordernd, bis zu 90 Tage auf dem Wasser ohne einen Hafen anzulaufen. Die Seeleute haben gefroren, hart gearbeitet, eintöniges Essen bekommen und wenig Freizeit auf engstem Raum gehabt. Aber auch die Arbeit in den Salpeterminen in der chilenischen Atacama oder in den Salpeterhäfen waren schweißtreibend und schwierig. Aber das Segelschiff vermittelt auch die Sehnsucht nach der Ferne, die Fähigkeit, nur mit Windkraft an das andere Ende der Welt zu kommen, ist Vorbild für heutige Nachhaltigkeit. Auf den geführten Rundgängen werden sowohl die Geschichte als auch Geschichten rund um die Viermastbark vermittelt.

Maximal 15 Personen

Sollten Sie mit einer größeren Gruppe anreisen und in kurzer Abfolge auf das Schiff wollen, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Buchungszentrale (info@museumsdienst-hamburg.de oder per Anruf an 040 428131 0).

Lokal, kolonial, global

Eine Exkursion durch die Hamburger Hafengeschichte

Auf dieser Exkursion verorten wir die Geschichte des Hamburger Hafens von den Anfängen bis in die Gegenwart im Stadtraum. Wir beginnen in der Deichstraße wo die historischen Kaufmannshäuser am Nikolaifleet stehen. Über den Binnenhafen geht es in die Speicherstadt. Am Sandtorhafen in der Hafencity begegnen wir dem ersten Hafenbecken für Dampfschiffe. Nach einem Blick auf die Elbphilharmonie geht es mit dem ÖPNV in den Stadtteil Veddel, von wo aus wir das Deutsche Hafenmuseum erreichen. Hier ist Gelegenheit für eine Pause. Die anschließende Führung durch den Kaischuppen 50 A sowie über das Außengelände des Museums lassen die historische Hafenarbeit lebendig werden. Ein Highlight ist die geführte Besichtigung der Viermastbark „PEKING“, die als einer der letzten Frachtsegler Salpeter von Chile nach Hamburg transportierte.

Bitte beachten:
Der Treffpunkt ist an der Steintwiete, Ecke Deichstraße, 20459 Hamburg – nicht am Deutschen Hafenmuseum.

HAFENBERUFE IM COLLAGE-STIL

Gestaltung eines künstlerischen Skizzenbuchs

In diesem Workshop tauchen die Teilnehmenden in die Arbeitswelt des Hamburger Hafens ein. Nach einer kurzen Entdeckungsreise durch das Hafenmuseum gestalten sie kreative Collagen zu Berufen, die sie spannend finden – ob Tiefseetaucher, Kapitän oder Schuppenarbeiter.

Mit verschiedenen Materialien wie Zeitschriften, Stoffen und Papier setzen sie typische Werkzeuge, Kleidung und Szenen künstlerisch um. So entstehen individuelle Collageseiten, die die Vielfalt der Arbeit im Hafen damals und heute zeigen.

Vom Stückgut zum Container

Dort wo sich früher alles um Stückgut und Schüttgut drehte, finden sich heute große Flächen für Container. Die Einführung der genormten Stahlkiste Ende der 1960er Jahre veränderte aber nicht nur das Aussehen des Hafens, sondern auch die Arbeit. Was ist aus den Fachleuten von früher geworden? Heißt es jetzt “Köpfchen” statt “harter Arbeit”? Großobjekte auf dem Gelände wie der mächtige Van Carrier sowie zahlreiche Objekte und Modelle im Schaudepot veranschaulichen den historischen Sprung vom Stückgut zum Container.

 

Hafengeschichte zum Entdecken

Museumsgespräch für Schulklassen

Im Deutschen Hafenmuseum können Kinder entdecken, wie früher hier im Hafen gearbeitet wurde, bevor der Container kam und alles veränderte. Auf einem Rundgang über das Gelände und durch den alten Kaischuppen verfolgen sie den Weg einer Kiste oder eines Sacks vom Stückgutfrachter auf den LKW oder die Eisenbahn. Dabei lernen sie ausgestorbene Berufe wie den Tallymann, Schauermann und Quartiersmann kennen. Und natürlich wird auch selbst mit angepackt.

Barrierefreie Angebote

Museum zum Anfassen

für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche

Was haben Kakaosäcke mit Spielsachen aus China zu tun? Schulklassen mit blinden und sehbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen finden es in der Sammlung des Deutschen Hafenmuseums (im Aufbau) mit allen Sinnen heraus. Diese Führung richtet sich mit Proben von Kakao, Kaffee oder Griepen, Modellen von Schiffen und Containern sowie Schwellkopien und anderen akustischen, taktilen und riechbaren Objekten vorrangig an blinde und seheingeschränkte Kinder und Jugendliche. Wie schwer war früher die Arbeit im Hafen? Was macht sie heute leichter? Was passt in einen Container? Die historischen 50er-Schuppen als Standort des Deutschen Hafenmuseums laden mit intensiven Gerüchen, Geräuschen und Materialien zum Anfassen zu einer sinnlichen Reise durch Hamburg früher und heute ein. Eigens geschulte Vermittler*innen führen die kleine Gruppe durch die Sammlung. Dieses Angebot wird noch bis zum 31.12.2026 gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Museum zum Anfassen

für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten

Wie hat sich die Arbeit im Hafen verändert? Das kann man bei dieser Führung im Deutschen Hafenmuseum mit allen Sinnen erfahren: Die Führung richtet sich in einfacher Sprache mit Proben von Kakaobohnen, Rohkaffee oder Griepen und Containerschiffmodellen vorrangig an Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten. Wie schwer war früher die Arbeit im Hafen? Was passt in einen Container? Wie wird er sicher verladen? Die historischen 50er-Schuppen als Standort des Deutschen Hafenmuseums laden mit Gerüchen, Geräuschen und begreifbaren Gegenständen zu einer Zeitreise durch den Hamburger Hafen ein. Im Team können die Teilnehmenden auch selbst zupacken. Eigens geschulte Vermittler*innen führen die kleine Gruppe durch die Sammlung.

Dieses Angebot wird noch bis zum 31.12.2026 gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Museum zum Anfassen – Die PEKING

für Kinder und Jugendliche mit Lernschwierigkeiten

Die Viermastbarke PEKING wurde 1911 für den Salpeterhandel gebaut. Heute kann man sie besichtigen: als riesiges, schwimmendes Objekt im Deutschen Hafenmuseum. In einfacher Sprache und mit Gegenständen zum Anfassen und Ausprobieren führen geschulte Vermittler*innen junge Menschen mit Lernschwierigkeiten über das Schiff. Wie war die Arbeit der Mannschaft an Bord früher? Wo wurde geschlafen und gegessen? Was sind eigentlich Segel? Was ist Salpeter? Was ist im weltweiten Handel heute so ähnlich wie damals? Was ist ganz anders? Riechproben von Salpeter, Stahlseile, Arbeitshandschuhe, Segeltuch und Segelmacherhandschuhe begleiten die kleine Gruppe und veranschaulichen Leben und Arbeit an Bord mit allen Sinnen. Dieses Angebot wird noch bis zum 31.12.2026 gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg.

Digitales Angebot