An der Geschichte der Reepschläger erklärt sich nicht nur die bedeutende Rolle, die die Reepschläger für die Stadtentwicklung und die Entstehung eines ganzen Stadtteils spielten. Es lassen sich auch die zentralen Hamburger Themen ablesen: Schifffahrt, Stadtentwicklung, die historischen Wallanlagen, die Torsperre und schließlich die Ausdehnung der Stadt über die Wallanlagen hinaus.
Das Museum für Hamburgische Geschichte ist am Projekt „400 Jahre Reeperbahn“ als Kooperationspartner beteiligt. Gemeinsam mit der Historikerin Eva Decker, die zum Projekt forscht, und dem Stadthistoriker Dominik Kloss, der Führungen für das Museum anbietet, haben wir eine gemeinsame Tour entwickelt. In einer zweiteiligen Führung und einem sommerlichen Event erleben Gäste 400 Jahre Geschichte vor Ort.


Mit dem Standort des Museums für Hamburgische Geschichte befinden wir uns auf jener historischen Grenze, die für die Reepschläger so prägend war. Am heutigen Holstenwall, auf den ehemaligenWallanlagen gelegen, wird das Museum derzeit modernisiert und ist für die Öffentlichkeit geschlossen. Umso mehr freuen wir uns, auch während dieser Zeit Beiträge zur Vermittlung der Stadtgeschichte leisten zu können.

Wir unterstützen das Projekt „400 Jahre Reeperbahn“ mit Objekten, Recherchen und Beständen aus unserer Sammlung. Eva Decker hat dafür intensiv in unseren Archiven gearbeitet und ist im engen Austausch mit unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Zum Anlass des Jubiläums wird ein Panini-Heft erscheinen, an dem das Museum beteiligt ist – und freuen uns sehr über diesen spielerischen und zugleich niedrigschwelligen Zugang zur Geschichte.